Freitag, 12. September 2014

Vukovar - Novi Sad

Vukovar wird mir als bizarre Stadt in Erinnerung bleiben: noch immer zerschossene Fassaden, (in den Vororten hat es kaum ein altes Haus, inklusive Kirchen, die keine Schusslöcher haben), unschöne Neubauten und Lücken in den Häuserreihen.

Das weitherum bekannte Mahnmal: Der zerschossene Wasserturm
 

Heute fahre ich ins 5. Land: Serbien
 Wenn meine Quelle stimmt dann ist das BSP  in diesem Land rund die Hälfte derjenigen von Kroatien und Ungarn. Klar weshalb hier viele Autos noch fahren, die bei uns schon lange verschrottet wären.
Die Donau ist hier bereits über 500 m breit. Backa Palanke, die erste Kleinstadt an der Grenze ist für mich 3. Welt! Der Markt ist ärmlich, so auch die Menschen. Schnell habe ich genug und ziehe weiter. Das Wetter ist freundlich bei 20 Grad und ich komme schnell vorwärts. 


Die Donau führt viel Wasser. Ganze Wälder stehen im Nass.



Vorbei an zahlreichen, stinkenden Tierkadavern treffe ich bereits um 13.30 in Novi Sad ein, wo ich im Art Boutique Hotel ein Zimmer beziehe. Für CHF 45 inkl. Frühstück!

Auch Novi Sad hat einmal zu Ungarn gehört und die Bevölkerung war hauptsächlich ungarisch (Ich empfehle "Ungarn 2. Wltkrieg" in Google einzugeben und den Wikipedia Beitrag zu lesen). Geschichte wiederholt sich leider.
Heute leben hier praktisch keine Ungaren mehr.



Mit dem Velo ist die Stadtbesichtigung eine Freude. Schnell ist man überall. Ich sitze im Terrassen Restaurant auf der Festung, bin inmitten Einheimischer und geniesse die prächtige Sicht auf die erste Grossstadt seit Budapest




Morgen ist Belgrad mein Ziel.

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