Dienstag, 16. September 2014

Donji Milanovac - Zajecar


Nach der gestrigen Sintflut folgt heute der Dauerregen! Die Fluten haben gestern eine Brücke weggeschemmt. Und dies ein Tag vor meiner Duchfahrt: Sabotage! Im Hotel wird mir empfohlen 100 Km zurückzufahren und den Weg über Rumänien einzuschlagen. Ich lehne diesen Vorschlag dankend ab. Meine Christine schlägt mir eine Route nach Süden vor. Da ich nicht über dieses Kartenmaterial verfüge, hilft mir der Hotel Direktor und bestätigt Christines Vorschlag. Ich lade die entsprechende "Off map" herunter. (Übrigends eine Super Sache und grosse Hilfe). Auf dem Weg ins Tal treffe ich die 4 Jungen, die ich auf der Fähre kennenlernte:

Die Talsohle ist ein reissender Fluss und nur einige Tomatenstangen lassen den Schaden erahnen. Ab Kilometer 28 geht es bergauf (davon hat der Direktor nichts gesagt!). Auf 420 MüM und nach 11Km ist die "Passhöhe" erreicht und ich bin von Innen und Aussen bachnass. Bevor es bergab geht, schliesse ich sämtliche  Öffnungen (wott ja kein Pfnüsel).
Das Gemeine kommt aber erst noch: ein giftiger Anstieg 20 Km vor dem Ziel. Velo, Mann und Gepäck sehen aus wie nach einer Schlammschlacht. Am Ziel, im Hotel Hamburg, erlebe ich die freundlichste Crew der bisherigen Reise.

View from my room!

I
Mein Zvieri im Irish Pub und 



mein Znacht ebenfalls im Pub. Dazu ertönt im Lokal Musik von Radio Swiss Pop (Büne Hueber in Serbien: ich glaub ich spinne!)

Das tröstet mich ein wenig darüber hinweg, dass ich einen der Höhepunkte der Reise, das Eiserne Tor, umfahren musste.

Mein Schatz ist heute aus der Reha nach Hause zurückgekehrt und hat mir nachfolgende Aufnahme unseres Gartens geschickt:




Wenn das nicht Flügel verleiht!


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